Geschichtlicher Abriss

Die portugiesische Sprache an der Universität Hamburg

1919 Beginn des Portugiesischunterrichts an der Universität Hamburg. Die Universität selbst wurde zu diesem Zeitpunkt als Konsequenz aus den Veränderungen nach dem Ersten Weltkrieg auf Basis demokratischer Prinzipien gegründet.

Die erste Portugiesischlektorin war Louise Ey, die diese Aufgabe bis 1923 übernahm. Ihre Freundschaft zu Carolina Michaela de Vasconcellos, einer deutschen Portugalliebhaberin, die an der Universität von Coimbra unterrichtete, vertiefte ihr Interesse an der portugiesischen Kultur noch mehr, besonders auch Übersetzungen wie zum Beispiel von Eça de Queirós.


1931 Professor Manuel Paiva Boléo von der Universität Coimbra war der erste Lektor portugiesischer Nationalität in Hamburg. Der portugiesische Staat begann, Portugiesischlektorate diverser Universitäten im Ausland finanziell sowie durch materielle Ausstattung zu unterstützen, unter denen auch Hamburg war.

Ebenso wurden Lektoren wie Eduardo Lourenço und João Barrento für Hamburg ausgewählt.

 

 

 


1978 Das Kultusministerium in Portugal stellt die Entsendung von Lehrenden für den Unterricht portugiesischer Sprache und Kultur an die Universität Hamburg ein, weshalb die Dozentin Maria de Fátima Figueiredo-Brauervon der Universität selbst angestellt wurde.


1993 An der Universität Hamburg fand der 4.Kongress des Internationalen Lusitanistenverbandes mit fast dreihundert Teilnehmern aus verschiedenen Ländern statt, die auch an der Begründung des Deutschen Lusitanistenverbandes teilhatten.


2002 Mária de Fátima Figueiredo-Brauer und Prof. Dr. Martin Neumann knüpften die notwendigen Kontakte mit dem Instituto Camões – das seit 1992 (Geschichte des IC) für den Portugiesischunterricht, zunächst in den Universitäten und später in Einrichtungen aller Bildungsgrade, sowie der Verbreitung der portugiesischsprachigen Kulturen im Ausland verantwortlich war -, um an der Universität Hamburg das Centro de Língua Portuguesa zu gründen.